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Franckesche Stiftungen

 Franckesche Stiftungen
Vor etwa 300 Jahren am Rande von Halle entstanden, gehören die Franckeschen Stiftungen heute zu den zentralen Gebäuden der Innenstadt. Ursprung des gesamten Komplexes war das Waisenhaus.

Mit nur wenigen Talern hatte der überzeugte Pietist August Hermann Francke (1663-1727) die Einrichtung gegründet, um eine pädagogische und soziale Einrichtung für die ärmere Bevölkerung aufzubauen. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Stiftung zu einem europäischen Zentrum des Pietismus und der Aufklärung. Obwohl vor allem in den letzten 45 Jahren die Gebäude dem Verfall preisgegeben waren, blieben große Teile des ursprünglichen Stiftungskomplexes erhalten. Im Herbst 1991 begann die Wiederherstellung der im Herzen von Halle gelegenen Franckeschen Stiftung. Im Oktober 1995 wurde mit der Eröffnung des historischen Waisenhauses ein erster Höhepunkt der Restaurierungsarbeiten erreicht. Jahrzehntelang verborgene Sammlungen konnten nun der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.

Händel-Haus Halle

 Händel-Haus Halle
Das repräsentative Eckhaus »Zum Gelben Hirschen« in der Nähe der herzoglichen Residenz am Domplatz blickte gewiss schon 1666, als es Händels Vater, der Leibchirurg des in Halle residierenden Administrators des Erzstiftes Magdeburg, Georg Händel, kaufte, auf eine längere Baugeschichte zurück.

Heute kann der Besucher nur noch erahnen, wie das Innere und die Fassade des Gebäudes vor, während oder noch kurz nach der Nutzung durch die Familie Händel ausgesehen haben mag. Später führten sogar Ladeneinbauten zu empfindlichen Störungen im Erscheinungsbild. Freitreppe und Toreinfahrt mussten verschwinden. Im Jahre 1937 erwarb die Stadt Halle das Haus an der Ecke Große Nikolai-/Kleine Ulrichstraße, um in ihm ein Museum einzurichten. Zur Eröffnung der Ausstellungen kam es allerdings dann erst nach dem zweiten Weltkrieg.

Himmelsscheibe von Nebra

 Himmelsscheibe von Nebra
Die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheit (1.600 v. Chr.) ist ab Mai 2008 wieder im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle zu besichtigen.

Händels Weinberg

Im nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands in der Gemeinde Zappendorf, erfolgte im Jahre 1999 die Wiederaufrebung von Händels Weinberg mit 203 Weinstöcken der Sorte Gutedel.